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Erfahrungsbericht MBSR-Kurs "Stressmanagement durch Achtsamkeit" Modul 2 - novus-via.de
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Erfahrungsbericht MBSR-Kurs „Stressmanagement durch Achtsamkeit“
Modul 2
von Anne Kühl

„Man kann Wellen nicht aufhalten, aber man kann lernen zu surfen.“ (Jon-Kabat-Zinn)

Nach den Erfahrungen im letzten Seminar bin ich euphorisch in die nächsten Tage gestartet und wollte meine Pläne Schritt für Schritt erledigen ohne in Stress zu verfallen, ein bisschen achtsamer mit mir selbst und aufmerksamer für meine Mitmenschen sein. Und ich bin ehrlich: es war gar nicht so leicht, das täglich umzusetzen und vor allem sich dessen bewusst zu sein. Schnell war ich wieder mit Hektik und Zeitdruck unterwegs und mein Kopf war voll mit Gedanken an das was war und was noch kommt. Am Abend habe ich mir dann bewusst die Zeit genommen und versucht mithilfe des Body Scans meine Aufmerksamkeit auf meinen Körper zu lenken und diesen wahrzunehmen. Die wohlige Wärme und das Kribbeln tauchte wieder auf und es hat mir geholfen am Ende des Tages für einen Moment abzuschalten und etwas zur Ruhe zu kommen. Je mehr Übung ich habe, umso leichter fällt es mir in dem Moment zu bleiben und nicht mit meinen Gedanken abzuschweifen. Wie auch im Anfangszitat deutlich wird, ist nach Jon Kabbat-Zinn auch Achtsamkeit, wie ein Muskel, den man trainieren kann. Es ist wichtig zu wissen, dass Achtsamkeit ein Lernprozess ist und Übung bedarf, um es ohne Weiteres im Alltag umsetzen zu können.

Eine weitere Aufgabe für die letzte Woche waren „Die neun Punkte“. Eine Übung aus dem Bereich des kreativen Problemlösens. Mir ist dieses Rätsel bereits bekannt und doch fasziniert es mich, da man hierfür die eigenen Grenzen im Kopf verlassen muss und man es auf vielfältige Weise für die verschiedenen Lebenssituationen interpretieren kann. Wenn ihr Lust habt, probiert es doch selbst einmal aus und schaut, wie es euch damit ergeht! Und noch als kleiner Tipp von mir: „think outside the box“ 😉

Verbinde alle neun Punkte durch vier gerade Linien, ohne dabei den Stift abzusetzen oder eine bereits gezogene Linie nachzuziehen.

 

In dieser Woche lag der Fokus unseres Seminars auf dem Thema: „Wie wir die Welt wahrnehmen“. Unsere Wahrnehmung ist von Erfahrungen geprägt und damit sehr individuell. Oftmals wird sie auch von äußeren Umständen getäuscht oder z.B. durch Substanzen eingetrübt. Unter Stress kann sie sich sogar verengen, weil wir uns nur auf bestimmte Dinge fixieren. Vielleicht kennt ihr auch dieses Gefühl, dass ihr dann eure komplette Umwelt oder gar euch selbst dabei nicht mehr bewusst wahrnehmt, sondern einfach nur noch funktioniert. Aber wir können unsere Wahrnehmung auch gezielt lenken und unsere Aufmerksamkeit sensibilisieren. Mit der Sitzmeditation haben wir gestern eine neue Übung kennengelernt, die uns helfen soll unsere Wahrnehmung in den jetzigen Moment zu lenken. Auf einem Stuhl oder Kissen ist es wichtig eine möglichst aufrechte Sitzhaltung einzunehmen, damit der Atem ungehindert ein- und ausströmen kann. Diese Haltung kann als Ausdruck der inneren Einstellung des Selbstvertrauens und -akzeptanz sowie der konzentrierten Aufmerksamkeit betrachtet werden, die es zu entwickeln gilt. In einer ca. 10-minütigen Übungszeit haben wir über die Atmung die dadurch entstehende Bewegung in unserem Körper gespürt und versucht mit der Aufmerksamkeit im jetzigen Moment zu sein. Ich mag diese Übung sehr gerne, da es mir, durch den Fokus auf die Atmung und Aufgabe die Bewegung des Körpers zu beobachten, leichter fällt mich auf mich selbst zu konzentrieren und gedanklich nicht abzuschweifen. Ich kann dann wirklich für einen Moment alles um mich herum vergessen und mein Kopf fühlt sich befreiter an. Zudem ist es für mich eher vorstellbar die Übung aufgrund der kurzen Zeit leichter in den Alltag zu integrieren. Wie es mir damit in den nächsten Tagen so ergeht, werde ich euch im nächsten Blog-Beitrag berichten. Außerdem haben wir als Aufgabe eine alltägliche Aktivität, wie z.B. das Zähneputzen oder Essen, mit Achtsamkeit durchzuführen und mit der Aufmerksamkeit ausschließlich bei dieser Tätigkeit zu bleiben. Gerne könnt ihr diese Übungen auch mal für euch ausprobieren!