Kosten

Wer übernimmt die Kosten?

Wir bieten Ihnen folgende Arten der Abrechnung an:

Schauen Sie in den Bestimmungen ihrer Versicherung nach. Dort ist die Anzahl der Stunden vermerkt, den ihre Versicherung übernimmt. Die Abrechnung erfolgt unkompliziert. Natürlich unterstützen wir Sie gern bei allen Formalitäten. Wichtig: Alle Fragen zur Abrechnung sollten vor Beginn der Therapie geklärt werden, damit eine problemlose Abrechnung Ihrer Therapiestunden gewährleistet ist.

Eine Therapiestunde beträgt 50 Minuten und wird nach dem Satz der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) abgerechnet. Das bedeutet, für eine verhaltenstherapeutische Sitzung werden 100,55 € pro Therapiestunde und für eine tiefenpsychologisch fundierte Therapiesitzung 92,50€ abgerechnet.

Eine Therapiestunde umfasst 50 Minuten. Die Kosten der Therapiestunden orientieren sich an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten. Eine tiefenpsychologisch fundierte Sitzung rechnen wir mit 92,50€ ab, eine verhaltenstherapeutische Sitzung wird mit 100,55 € berechnet.

Vorteile für Selbstzahler:

Keine Wartezeiten

Wer einen Platz für eine Therapie sucht, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird, muss sich auf sehr lange Wartezeiten einstellen. Dabei benötigen Sie als betroffener Mensch in Krisensituationen oder bei Belastungen sofort Hilfe und nicht erst in sechs Monaten.

Als Selbstzahler haben Sie bei uns eine große Auswahl an Therapeuten und Coaches bei denen Sie in der Regel sofort und vor allem ohne bürokratische Hürden Termine bekommen. Sie können mit Ihrer Therapie also sofort beginnen und haben auch keine (sonst übliche) mehrwöchige Unterbrechung, einer gerade begonnenen Therapie, bis zu einer Bewilligung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Keine Vorschriften

Sie sind als Selbstzahler völlig frei in Ihren Entscheidungen und bekommen eine individuelle und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie. Dabei sind Sie nicht an die drei sogenannten Richtlinienverfahren (Verhaltenstherapie, Psychoanalyse und Tiefenpsychologie) gebunden, welche die Krankenkassen vorschreiben. Sie können das Verfahren nutzen, was zu Ihrem Anliegen am besten passt und Ihnen am meisten hilft. Die neuesten Entwicklungen psychotherapeutischer Ansätze finden bei den Krankenkassen im Rahmen der Kostenübernahme keine Berücksichtigung. Dies zeigt sich ganz deutlich am Beispiel der Systemischen Therapie, welche seit Ende 2008 als wissenschaftliches Psychotherapieverfahren anerkannt ist, jedoch immer noch keine sozialrechtliche Anerkennung und damit eine Einstufung als viertes Richtlinienverfahren erhalten hat.

Diskretion und Datenschutz

Das Wichtigste, Sie genießen absolute Diskretion gegenüber Dritten, denn wenn Sie als Selbstzahler eine Therapie beginnen entfällt die Beantragung der Kostenerstattung und somit eine Befunderstellung für die Krankenkasse. Für die Kostenübernahme einer Psychotherapie fordern die Krankenkassen einen psychologischen Befund mit Angaben der psychischen Störung(en). Dadurch, dass keine Daten an offizielle Stellen und Krankenkassen weitergegeben werden, entfallen die Nachteile beim Abschluss von Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie beim Wechsel in die private Kranken- oder bei einer Krankenzusatzversicherung, da im Rahmen einer Selbstauskunft oft Angaben zu Behandlungen der letzten 5 Jahre angefordert werden. Auch die Gefahr, dass Ihnen eine Verbeamtung wegen einer „offiziellen“ Psychotherapie verweigert wird, verhindern Sie als Selbstzahler.

Außerdem unterliegen Sie keiner Sperrfrist. Nach einer beendeten oder abgebrochenen Psychotherapie haben Sie als gesetzlicher Versicherter eine Sperrfrist von zwei Jahren, diese entfällt für Sie als Selbstzahler.

Steuerlich Absetzbar

Therapiekosten, die von den Kassen nicht übernommen werden, gelten steuerlich als „außergewöhnliche Belastungen“. Diese sind, sofern sie einen bestimmten Betrag überschreiten, i.d.R. von der Steuer absetzbar. Auch können Sie Fahrten zur Praxis geltend machen, und zwar bei Benutzung des PKW mit 0,30 Euro je km und bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit den tatsächlichen Kosten.

Flexible Programme und Ratenzahlung möglich

Sie können die Länge und die Häufigkeit der Sitzungen sowie die Dauer der Therapie selbst festlegen. Eine Bindung an die klassischen 50 Minuten pro Sitzung sowie an bestimmte Mindest- und Höchststundenzahlen gemäß den Richtlinien zur Durchführung von Psychotherapie entfällt. Wir haben spezielle Programme gerade für Selbstzahler. Auch bei der Bezahlung bieten wir Selbstzahlern eine hohe Flexibilität an. Es ist möglich die Gebühren auch ganz bequem in Raten zu zahlen. Sprechen Sie uns einfach darauf an.

Grundsätzlich müssen gesetzliche Krankenkassen (GKV) eine flächendeckende, bedarfsgerechte und wohnortnahe Versorgung ihrer Versicherten gewährleisten. Darüber hinaus müssen sie rechtzeitig für die notwendige Behandlung ihrer Versicherten sorgen.

Falls Sie trotz angemessener Suchaktivitäten bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten nur nach einer unzumutbar langen Wartezeit einen Therapieplatz finden, ist Ihre GKV nicht in der Lage, diesen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. In diesen Fällen haben Sie das Recht, sich die notwendige Leistung selbst zu beschaffen. Die Kosten, die Ihnen durch diese selbst beschafften Leistungen entstehen, muss die GKV erstatten. Dieser Anspruch ist in § 13 Absatz 3 SGB V gesetzlich geregelt und gilt gegenüber allen GKVen.

In Ausnahmefällen übernimmt das Sozialamt die Kosten der Behandlung.

Um mehr über das Kostenerstattungsverfahren zu erfahren, klicken Sie bitte hier

Da sie verschieden Formulare bei Ihrer Krankenkasse einreichen müssen, empfehlen wir Ihnen, sich bei uns persönlich zu melden, damit wir Sie bei diesen Formalitäten auch voll umfänglich unterstützen können.

Sie erreichen uns telefonisch unter 030 – 23573842 oder per Mail: info@novus-via.de